Der Google-Übersetzer übersetzt das Wort „sparkline“ vom Englischen ins Deutsche mit „Sparkline“, „spark line“ aber mit „Funkenlinie“.
Das hilft noch nicht allzu viel, um zu erklären, was Sparklines sind. Aber es gibt die Excel-Hilfe. In diesem Fall gebe ich gern zu, dass ich hier gute Erläuterungen gefunden habe.
Enthält eine Tabelle mehrere Spalten und mehrere Zeilen, Zeilensummen und Spaltensummen sowie eine Gesamtsumme, vertraue ich oftmals darauf, alle Formeln zur Summierung richtig eingetragen zu haben.
Wie darüber die Kontrolle behalten werden kann, ist Gegenstand dieses Beitrages.
In der Funktionsbibliothek von Excel findest du in der Kategorie Finanzmathematik mehrere Funktionen für Abschreibungen.
Was sind Abschreibungen?
Abschreibungen sind im betriebswirtschaftlichen Verständnis Ausdruck für den Werteverzehr eines Wirtschaftsgutes. D.h. der Gebrauch eines Wirtschaftsgutes führt zu einer Abnutzung bis es nicht mehr zu gebrauchen ist.
Die wertmäßige Abnutzung ist Bestandteil der Kosten eines Unternehmens und findet in der Erfolgsrechnung seinen Niederschlag. Die Ansammlung der über die Erlöse realisierten Abschreibungen dient nach Ablauf der Nutzungsdauer der erneuten Anschaffung eines Wirtschaftsgutes.
Die Betriebswirtschaft kennt mehrere Abschreibungsmethoden. In diesem Beitrag soll es nur um die lineare Abschreibung gehen. Excel bietet hierfür die Funktion LIA.
Zunächst jedoch zeige ich dir den tabellarischen Abschreibungsverlauf. Du kannst es auch Abschreibungsplan nennen.
Angenommen, du hast eine Maschine zum Preis von 84.000 € gekauft und willst sie acht Jahre nutzen. Der Restwert am Ende der Nutzungsdauer soll 0 € sein, d.h. du gehst davon aus, dass du nicht einmal mehr einen Schrotterlös erzielen wirst.
Wie wurde gerechnet?
In C10 gibst du die Formel
=($C$5-$C$6)/$C$7
ein und ziehst sie bis C17. Damit erhältst du die jährliche Abschreibung.
In D10 schreibst du =C10
In D11 schreibst du =D10+C11 und ziehst sie bis D17.
In Spalte E schließlich zeigst du den Restbuchwert.
Schreibe in E10 die Formel =$C$5-D10 und ziehe sie bis E17 herunter.
Zum Ende von Jahr 8 ist der Restbuchwert 0 bzw. zeigt den veranschlagten Restwert, etwa so:
Wie verwendest du nun die Funktion LIA?
Die Syntax für die Funktion lautet gemäß Excel-Hilfe:
=LIA(Ansch_Wert;Restwert;Nutzungsdauer)
wobei
„Ansch_Wert“ die Anschaffungskosten des Wirtschaftsgutes
„Restwert“ der Wert nach Ablauf der Nutzungsdauer, oft auch als „Schrottwert“ bezeichnet
„Nutzungsdauer“ die Anzahl der Perioden, über die das Wirtschaftsgut abgeschrieben wird
Mit der Formel beziehe ich mich auf die obigen Vorgaben:
ohne Restwert
=LIA($C$5;$C$6;$C$7) Ergebnis: 10.500,00 € pro Jahr
mit Restwert
=LIA($C$5;$C$6;$C$7) Ergebnis: 9.787,50 € pro Jahr
Ebenso kann die Formel in die Tabellen oben in C10:C17 eingesetzt werden.
Statt die Nutzungsdauer in Jahren anzugeben, ist auch der Ansatz von Monaten möglich. Aus 8 Jahren werden 96 Monate.
ohne Restwert =LIA($C$5;$C$6;96) Ergebnis: 875,00 € pro Monat
mit Restwert =LIA($C$5;$C$6;96) Ergebnis: 815,63 € pro Monat
Das Thema ist hiermit aber noch nicht ausgeschöpft. In einem späteren Beitrag wird es um die Abschreibung auf Wiederbeschaffungswerte gehen.
Wenn eine Datei geöffnet und bearbeitet wurde, soll sie irgendwann auch wíeder geschlossen werden. Das wiederum kann manuell oder mit einem Makro erledigt werden.
Das manuelle Schließen war schon im Beitrag „VBA-Methoden: Eine Datei schließen“ ein Thema. Dabei wurde vor dem Schließen eine Speicherung mit einem Makro vorgenommen.
Wenn du eine Datei mit einem Makro schließen willst, gibt es auch hierbei verschiedene Möglichkeiten.
Einfaches Schließen einer Datei
Für das Schließen der aktiven Datei wird die Methode Close genutzt. Das geht so:
Sub SchließenDatei1() ActiveWorkbook.Close End Sub
Wenn du vorher nicht gespeichert hast, bekommst du diese Mitteilung:
Erst wenn du dann „Speichern“ klickst, wird die Datei geschlossen. Das kannst du umgehen, wenn du den Speichern-Befehl in deinen Code mit einbaust. Zwei Möglichkeiten hast du hierfür:
Sub SchließenDatei2() ActiveWorkbook.Save ActiveWorkbook.Close End Sub
oder so:
Sub SchließenDatei3() ActiveWorkbook.Close SaveChanges:=True End Sub
Nach dem Close-Befehl wird zusätzlich die Anweisung gegeben, dass die Speicherung von Veränderungen vorgenommen wird.
Schließen einer zusätzlich geöffneten Datei
Wie im Beitrag „VBA_Methoden: Eine Datei öffnen“ erläutert, hast du z.B. eine weitere Datei manuell oder mit einem Makro geöffnet. Du hast deine Bearbeitungen vorgenommen und willst die Datei nun über dein Makro wieder schließen. Eine Speicherung siehst du ebenfalls vor.
Sub SchließenDatei4() Workbooks(„VBA_Datenblatt.xlsx“).Save Workbooks(„VBA_Datenblatt.xlsx“).Close End Sub
oder so:
Sub SchließenDatei5() Workbooks(„VBA_Datenblatt.xlsx“).Close SaveChanges:=True End Sub
Öffnen, Bearbeiten, Speichern und Schließen einer zusätzlichen Datei
Jetzt willst du die Vorgänge vom Öffnen bis zum Schließen einer zusätzlichen Datei mit einem Makro ausführen lassen.
Im Arbeitsblatt „Tabelle1“ der Zusatzdatei soll in Zelle B10 der Text „Bearbeitung ist erfolgt“ eingetragen werden. Die Bearbeitung wird mit einer MsgBox bestätigt.
Sub SchließenDatei6() Workbooks.Open Filename:=“C:\Excel\VBA_Datenblatt.xlsx“ Worksheets(„Tabelle1“).Range(„B10″)=“Bearbeitung ist erfolgt“ MsgBox(„Eintrag erfolgt“) Workbooks(„VBA_Datenblatt.xlsx“).Save Workbooks(„VBA_Datenblatt.xlsx“).Close End Sub
Schließen einer Datei nach dem Speichern
Die Zusatzdatei soll sofort geschlossen werden, wenn gespeichert wurde.
Sub SchließenDatei7() If Workbooks(„VBA_Datenblatt.xlsx“).Saved=True Then Workbooks(„VBA_Datenblatt.xlsx“).Close Else MsgBox(„Datei ist nicht gespeichert“) End If End Sub
Wurde nicht gespeichert, kann in diesem Fall auch nicht geschlossen werden. Du erhälst deshalb die Mitteilung „Datei ist nicht gespeichert“ mittels einer MsgBox.
Wenn du in einer oder mehreren Zellen nur den Eintrag von Zeitangaben zulassen willst, gehst du auch hier im Menü Daten auf die Datenüberprüfung.
Es erscheint wieder das bekannte Menü. Diesmal wählst du unter „Zulassen“ die Option „Zeit“ aus.
Nur der Vollständigkeit halber, mit Zeit ist eine Uhrzeit gemeint.
Im nächsten Schritt musst du wohl oder übel präziser werden. Excel will es genauer wissen. Unter „Daten“ kannst du eine von acht Optionen wählen.
Wenn du sekundengenau arbeiten willst oder musst, musst du die Uhrzeit auch vollständig vorgeben, d.h., es sind Stunden, Minuten und Sekunden anzugeben, etwa so: 00:00:00.
Du entscheidest dich z.B. für „zwischen“ und willst die volle Bandbreite austesten.
Als Anfangszeit trägst du „00:00:00“, als Endzeit „24:00:00“ ein. Nach dem OK erhältst du eine Fehlermeldung. Warum?
Weil 24:00:00 schon wieder 00:00:00 des nächsten Tages ist. 24:00:00 ist hier tabu.
Du kannst daher alle Zeiten zwischen 00:00:00 und 23:59:59 eintragen. Eine Sekunde muss an 24 Stunden immer fehlen.
Du musst aber die Sekunden nicht eingeben, wenn dir die Minute genügt. Excel trägt die Sekunden trotzdem ein.
Trägst du z.B. 14:00 ein, wird in der Maske dann 14:00:00 stehen.
Wie sieht es bei einer anderen Auswahl für Daten aus?
„Nicht zwischen“ 05:00:00 und 10:00:00 heißt, nur Zeiten von 00:00:00 bis 04:59:59 und von 10:00:01 bis 23:59:59 können eingegeben werden.
„Gleich“ 08:05:07 heißt, exakt nur diese Zeit darf dort erscheinen, keine andere. Schon bei 08:05:08 gibt es wieder Fehleralarm.
Ebenso muss bei den anderen möglichen Auswahlen unter Daten genau auf die für zulässig erklärten Zeiten geachtet werden.
Nun, ist diese Variante, Daten zuzulassen, ein praktisches Thema für dich? Arbeitest du damit?