Du möchtest mit Daten aus einer Pivottabelle rechnen. Diese Daten sind nicht in den Quelldaten vorhanden bzw. können dort auch nicht ergänzt werden.
Da hast Du zuerst die Möglichkeit, einfach in einer an die Pivottabelle angrenzenden Spalte diese Berechnungen durchzuführen. Das aber hat den Nachteil, dass diese Spalte bei einer Erweiterung der Spalten der Pivottabelle überschrieben werden kann. Diese Spalte passt sich außerdem nicht einer Veränderung der Zeilenstruktur an.
Das heißt, Du beginnst nach einer Aktualisierung der Pivottabelle erneut, die Werte in der neuen Spalte berechnen zu lassen.
Eine bessere Möglichkeit ist die Arbeit mit sogenannten berechneten Feldern. Das soll der Hauptinhalt dieses Beitrags sein.
Zu diesem Thema habe ich im Mai 2015 einen Beitrag für die Anwendung unter Excel 2007 veröffentlicht.
Als Aufgabenbereich wurden zu der Zeit mehrere Dateien angelegt, die oft gleichzeitig geöffnet werden müssen. Dies konnte der Fall sein, wenn mehrere Dateien miteinander zu verknüpfen waren. Wenn ein Aufgabenbereich geöffnet wurde, lud Excel alle dazugehörigen Dateien.
Wie war dazu vorzugehen? Zuerst musstest Du alle Dateien, die Du im Aufgabenbereich sehen wolltest, öffnen. Zu beachten war, dass nicht dazugehörige Dateien geschlossen waren. In Excel 2007 konntest Du im Menü Ansicht / Fenster / Aufgabenbereiche speichern aufrufen. Es erschien ein Dialogfenster, das bereits die Dateiendung „.xlw“ (für Aufgabenbereiche) vorgab.
Auf diese Art und Weise konntest Du viele Aufgabenbereich mit den unterschiedlichsten Zusammenstellungen definieren. Der Vorteil war, Du konntest keine Datei vergessen, auf die vielleicht auch verknüpft wurde. Wolltest Du Aufgabenbereiche ändern, hast Du die vorhandenen gelöscht und die Zusammenstellung neu erstellt.
2. Mehrere Dateien unter Excel 2019 gleichzeitig öffnen
Unter Excel 2019 ist diese einfache Möglichkeit nicht mehr vorhanden.
Dennoch gibt es das Problem auch heute noch. Du arbeitest an einem Projekt und musst dazu jeweils mehrere Dateien gleichzeitig geöffnet haben.
Wie das Problem gelöst werden kann, haben Dominik Petri und Markus Hahner in einem aktuellen Lösungsvideo [1] gezeigt.
Lege alle Excel-Dateien, die Du für Dein Projekt benötigst (nur Excel-Dateien) in einen Ordner.
Öffne Excel, gehe auf Datei / Optionen und klicke auf der linken Seite „Erweitert“ an. Scrolle nun die rechte Seite ganz nach unten. Unter „Allgemein“ findest Du „Beim Start alle Dateien öffnen in“. Gebe dort den vollständigen Pfad für den Ablageort Deiner Projektdateien ein und bestätige mit OK.
Beim erneuten Öffnen von Excel werden nun alle Dateien des jeweiligen Ordners geöffnet.
Oftmals kommt es vor, dass Vor- und Nachnamen von Personen in einer Zelle stehen. Manchmal ist es aber besser, Vor- und Nachnamen in separaten Spalten abzubilden.
Die beispielhaften Namen sollen nun auf die Zellen D3:E7 aufgeteilt werden.
Dazu markierst Du B3:B7 und klickst in der Multifunktionsleiste auf Daten und dann auf Text in Spalten. Auf dem Bildschirm erscheint diese Anzeige:
Wähle „Weiter“ und klicke dann als Trennzeichen „Leerzeichen“ an.
Wähle wieder „Weiter“, gebe als Zielbereich $D$3 ein und klicke auf „Fertigstellen“.
Im Bereich D3:E7 werden jetzt Vor- und Nachnamen getrennt dargestellt.
Wichtig ist, dass sich die Berechnungen des Solver auf nur eine Zielzelle beziehen. Diese muss eine Formel enthalten, die mit Vorgängerwerten ein gewünschtes Ergebnis errechnet.
Dies geschieht, indem ein exakter Wert oder ein Minimum oder ein Maximum als Ziel definiert wird. Der Solver arbeitet mit einer Gruppe von Zellen, die Du als „veränderbare Zellen“ bestimmen musst.
Die Berechnungen können Nebenbedingungen oder Einschränkungen unterliegen, die ebenfalls vorher festzulegen sind.
Letztlich passt der Solver darauf aufbauend die Werte in den veränderbaren Zellen so an, dass das Ziel erreicht und die Nebenbedingungen eingehalten werden.
Mit welchen Methoden der Solver im Einzelnen arbeitet, zeigt dieser Blogbeitrag.