Kontrollkästchen sind Steuerelemente. Sie dienen dazu, Rechenoperationen zuzulassen oder nicht zuzulassen. Ist ein Kontrollkästchen aktiviert (durch Setzen des Hakens), wird eine Operation, die daran geknüpft ist, ausgeführt.
Excel bietet zwei Arten von Kontrollkästchen an, als Formularsteuerelement und als ActiveX-Steuerelement. Wo findest Du sie? Über Entwicklertools / Einfügen wählst Du jeweils das dritte Element von links. Klicke jetzt die Zelle an, in der das Kästchen liegen soll.
Das Formularsteuerelement formatierst Du, indem Du es mit der rechten Maustaste anklickst und „Steuerelement formatieren“ aufrufst. Du kannst z.B. die Füllung des Elements und die Linien gestalten.
Rufst Du „Steuerung“ auf, kannst Du als Zellverknüpfung eine Zelladresse eingeben. Dort wird bei Aktivierung des Kästchens WAHR und bei Deaktivierung FALSCH stehen. bei Deaktivierung FALSCH stehen. Als Verknüpfung kannst Du auch B4, also unter dem Element wählen. Dann sind WAHR oder FALSCH nicht zu sehen. Besser ist allerdings, die Verknüpfungszelle sichtbar zu halten.
Um das ActiveX-Steuerelement zu formatieren, rufst Du unter Entwicklertools den Entwurfsmodus auf. Klicke dann auf Eigenschaften und formatiere. Die Hintergrundfarbe findest Du unter BackColor. Die Zellverknüpfung kannst Du unter LinkedCell eingeben. Verlasse danach wieder den Entwurfsmodus.
Bei Aktivierung erscheint in der verknüpften Zelle WAHR, bei Deaktivierung FALSCH.
In beiden Elementen kannst Du die Inschrift ändern.
Das Formularsteuerelement klickst Du mit rechter Maustaste an, setzt den Cursor in den Text und änderst ihn. Beim ActiveX-Element gehst Du über den Entwurfsmodus und Eigenschaften. Unter „Caption“ kannst Du den Text ändern.
Wozu kannst Du die Steuerelemente nun nutzen?
Am Beispiel des Formularsteuerelements will ich das erklären, mit dem anderen Element arbeitest Du genauso.
Wenn z.B. das Element auf WAHR geschaltet ist, sollen die Werte in B9 und C9 addiert werden. Ist auf FALSCH geschaltet, sollen sie multipliziert werden.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten wirst Du sicher selbst finden.
Du möchtest mit Daten aus einer Pivottabelle rechnen. Diese Daten sind nicht in den Quelldaten vorhanden bzw. können dort auch nicht ergänzt werden.
Da hast Du zuerst die Möglichkeit, einfach in einer an die Pivottabelle angrenzenden Spalte diese Berechnungen durchzuführen. Das aber hat den Nachteil, dass diese Spalte bei einer Erweiterung der Spalten der Pivottabelle überschrieben werden kann. Diese Spalte passt sich außerdem nicht einer Veränderung der Zeilenstruktur an.
Das heißt, Du beginnst nach einer Aktualisierung der Pivottabelle erneut, die Werte in der neuen Spalte berechnen zu lassen.
Eine bessere Möglichkeit ist die Arbeit mit sogenannten berechneten Feldern. Das soll der Hauptinhalt dieses Beitrags sein.